Nebenkostenabrechnung: Excel-Vorlage kostenlos herunterladen
Eine Excel-Vorlage mit fertigen Formeln: Wohnflächenanteile, Rundung, Summen und Saldo rechnet die Tabelle selbst. Direkt herunterladen — ohne Registrierung und ohne E-Mail-Adresse.
Die Datei ist bewusst schlank gehalten: ein Tabellenblatt, klare Eingabefelder, keine Makros. Sie tragen Ihre Zahlen ein — die Vorlage rechnet. Wenn Sie lieber auf Papier arbeiten, gibt es dieselbe Struktur auch als PDF- und Word-Vorlage. Und wer erst einmal sehen möchte, wie eine fertige Abrechnung aussieht, findet ein komplett durchgerechnetes Muster mit Beispielzahlen.
Diese Formeln stecken in der Vorlage
Die Vorlage nimmt Ihnen die typische Handarbeit ab. Vier Dinge rechnet sie automatisch:
- Wohnflächenanteil je Kostenart: Anteil = Betrag × Wohnfläche der Wohnung / Gesamtwohnfläche. Sie tragen einmal oben die beiden Flächen ein, jede Kostenzeile übernimmt sie automatisch.
- Kaufmännische Rundung: Jeder Anteil wird per RUNDEN-Funktion auf 2 Nachkommastellen gerundet — so entstehen keine Cent-Differenzen zwischen den Zeilen und der Summe.
- Summenzeile: Die Mieteranteile aller Kostenarten werden automatisch addiert.
- Saldo: Von der Summe werden die eingetragenen Vorauszahlungen abgezogen. Das Ergebnis zeigt sofort, ob eine Nachzahlung oder ein Guthaben herauskommt.
So nutzen Sie die Vorlage — Schritt für Schritt
- Tragen Sie oben die Stammdaten ein: Abrechnungszeitraum (maximal 12 Monate, §556 Abs. 3 BGB), Adresse des Objekts, Name des Mieters, Wohnfläche der Wohnung und Gesamtwohnfläche des Hauses.
- Sammeln Sie alle Belege des Jahres: Grundsteuerbescheid, Wasserabrechnung, Versicherungsrechnung, Hauswart und so weiter.
- Tragen Sie je Kostenart den Gesamtbetrag in die entsprechende Zeile ein. Lassen Sie nicht umlagefähige Posten weg: Verwaltung, Instandhaltung, Rücklagen und Bankgebühren gehören nach §1 Abs. 2 BetrKV nicht in die Abrechnung.
- Prüfen Sie die automatisch berechneten Mieteranteile — die Vorlage rechnet standardmäßig nach Wohnfläche. Weicht Ihr Mietvertrag ab (z. B. Personenzahl für Müll), passen Sie die betroffene Zeile an.
- Tragen Sie die Summe der Vorauszahlungen ein, die der Mieter im Zeitraum geleistet hat.
- Lesen Sie den Saldo ab, drucken Sie das Blatt und stellen Sie die Abrechnung dem Mieter zu — spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums.
Wo Excel an seine Grenzen stößt
Für eine Wohnung mit ganzjährigem Mieter und Flächenschlüssel ist die Tabelle völlig ausreichend. Vier Fälle bekommt eine einfache Excel-Vorlage aber nicht sauber hin:
Personenmonate bei Mieterwechsel
Zieht ein Mieter im Laufe des Jahres ein oder aus, oder ändert sich die Personenzahl, müssen personenbezogene Kosten nach Personenmonaten verteilt werden. Das heißt: für jede Partei Monate zählen, Anteile bilden, zeitanteilig abgrenzen. In Excel wird das schnell unübersichtlich — und fehleranfällig.
Der 50–70-Prozent-Korridor der Heizkostenverordnung
Heiz- und Warmwasserkosten müssen zu 50 bis 70 Prozent nach Verbrauch und im Übrigen nach Wohnfläche verteilt werden. Dazu braucht es Verbrauchswerte aller Parteien und eine zweistufige Rechnung — das sprengt eine einfache Kostenzeile.
Die Warmwasserformel
Hängt Warmwasser mit an der Heizung, muss der Warmwasseranteil rechnerisch abgetrennt werden — nach der Formel Q = 2,5 × V × (tw − 10), mit dem Warmwasserverbrauch V in Kubikmetern und der Warmwassertemperatur tw. Diese Formel hat kaum ein Vermieter in seiner Tabelle stehen.
Das CO₂-Stufenmodell
Seit 2023 tragen Vermieter je nach CO₂-Ausstoß des Gebäudes pro Quadratmeter einen gestaffelten Anteil der CO₂-Kosten. Dafür braucht es die Angaben aus der Brennstoffrechnung und die richtige Stufeneinordnung — von Hand eine mühsame Rechnung.
Der Rechner macht das automatisch
Personenmonate, HeizkostenV-Split, Warmwasserformel und CO₂-Stufenmodell rechnet der kostenlose Assistent von selbst. Vorschau kostenlos, keine Registrierung, Ihre Daten bleiben im Browser.
Nebenkostenabrechnung jetzt erstellenUnsere Empfehlung: Nutzen Sie die Excel-Vorlage für den einfachen Standardfall — und den Assistenten, sobald Heizkosten, Mieterwechsel oder CO₂-Aufteilung ins Spiel kommen. Die fertige Abrechnung sehen Sie dort kostenlos als Vorschau mit Wasserzeichen; die Freischaltung kostet einmalig 9,90 € für eine Wohneinheit oder 14,90 € für das ganze Objekt.